GARTENSCHNITT Grünpflege35232

Gartenpflege in Allendorf

Vier Pakete, vier klare Antworten auf vier verschiedene Pflegebedarfe. Ein Eigentümer braucht andere Leistungen als eine Hausverwaltung, ein Facility Manager andere Reportings als eine Stadtverwaltung. Hier finden Sie Ihr Paket.

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Was uns unterscheidet

Vier Gründe, warum die Pflege hier anders läuft.

100 % ElektroflotteKomplett emissionsfrei und leise. Keine Abgase, kein Lärm, kein Ölgestank in Ihrer Anlage.
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Festpreis-PflegeabosTransparente Pakete statt Stundensatz. Sie wissen vorher, was es kostet und was Sie bekommen.
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Studierter Facility ManagerAkademische Qualifikation des Inhabers. Pflege auf Augenhöhe mit Hausverwaltung und FM.
🌿
Zertifizierter FachwartFachwart für Obst-, Garten- und Landschaftspflege. Belegtes Fachwissen, kein Hobby-Niveau.

Drei häufige Herausforderungen, drei klare Antworten

Das benötigen Sie in Ihrer Region

Zugewachsene Beete lassen den Flair Ihrer Stauden und Hortensien verloren gehen

Beete brauchen kontinuierliche Pflege. Sechs Wochen ohne Eingriff und Beikraut überwuchert die Stauden. Im Sommer wird das Problem durch hohe Wachstumsraten beschleunigt.

Unsere Lösung

Pflegeabos mit regelmäßigem Turnus halten das Beet in Form. Beikraut wird entfernt bevor es Samen bildet, Stauden werden zurückgeschnitten zur richtigen Zeit, mulchen reduziert den Pflegeaufwand.

Ein Apfelbaum, der kaum noch trägt, kostet Sie Ernte und Freude am eigenen Obst

Obstbäume ohne fachgerechten Schnitt verkahlen von innen, der Ertrag sinkt. Pilzkrankheiten und Apfelwickler-Befall nehmen zu, wenn die Krone nicht ausgelichtet wird.

Unsere Lösung

Erziehungsschnitt oder Verjüngungsschnitt durch zertifizierten Fachwart bringt den Baum wieder zum Tragen. Der beste Zeitpunkt ist Februar bis März, vor dem Knospenaustrieb.

Ständige Beschwerden in Ihrer Wohnanlage zeigen, dass die Gartenpflege nicht hält was sie verspricht

Unregelmäßige Pflegeintervalle, wechselnde Anbieter, fehlende Dokumentation. Das führt zu wiederkehrenden Beschwerden und macht es Hausverwaltungen schwer, gegenüber Mietern und Eigentümern Position zu beziehen.

Unsere Lösung

Ein fester Pflegevertrag mit dokumentiertem Turnus, einem Ansprechpartner und schriftlichen Leistungsnachweisen löst dieses Problem strukturell. Beschwerden werden seltener und beweisbar bearbeitet.

Aktuelle Aktion

Angebot: Buchsbaumentfernung

Bei kleineren Stückzahlen oder auch schwer zugänglichen Gärten händisch, bei größeren Stückzahlen oder älteren Pflanzen auch mit Mini-Bagger.

Buchsbaumentfernung 67,99 €/Stk. Jetzt nur 47,99 €/Stk. Angebot anfordern →

Der Buchsbaumzünsler ist seit einigen Jahren der gefährlichste Schädling für Buchsbäume in Deutschland. Innerhalb weniger Wochen kann ein gesunder Buchsbaum komplett kahl gefressen werden. Was bleibt, ist ein totes Gerippe und ein hoher Pflegeaufwand, der oft jahrelang nichts bringt.

Was der Schädling anrichtet

  • Kahlfraß: Die grünen Raupen fressen sich systematisch durch das gesamte Blattwerk. Innerhalb von zwei bis drei Wochen sind ganze Hecken kahl.
  • Gespinste: Im Inneren des Strauchs bilden sich weiße, klebrige Gespinste, die das Innere des Buchsbaums verkleben.
  • Mehrere Generationen pro Jahr: Pro Saison schlüpfen zwei bis drei Generationen des Schädlings. Eine Behandlung muss daher mehrfach im Jahr erfolgen.
  • Absterben der Pflanze: Bei starkem Befall stirbt der Buchsbaum komplett ab. Auch das beste Schnitt-Werkzeug holt das Holz nicht zurück.

Warum Pflege oft nicht mehr reicht

  • Hoher Pflegeaufwand: Ständige Kontrolle, mehrfache Spritz-Einsätze pro Saison, Schnittgut sicher entsorgen, Boden absammeln.
  • Wiederbefall fast garantiert: Selbst wenn ein Befall überlebt wird, kommen die Falter im nächsten Jahr zurück. Der Aufwand wiederholt sich.
  • Kosten ohne Garantie: Pflegekosten summieren sich über Jahre, ohne dass die Pflanze gerettet ist.
  • Bessere Alternative: In vielen Fällen ist die fachgerechte Entfernung und Ersatzpflanzung mit resistenten Arten wirtschaftlicher und nachhaltiger.

Wir entfernen Ihre befallenen Buchsbäume

Fachgerechte Entfernung, sichere Entsorgung der Pflanzenteile, Beratung zu pflegeleichten Alternativen wie Ilex crenata, Eibe oder Heckenkirsche. Aktion gültig nur für eine begrenzte Zeit.

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Pflegepakete im Überblick

Wählen Sie Ihr passendes Komplettpaket.

Vier Pakete für vier verschiedene Bedarfe. Jedes Paket enthält alle Leistungen, die für die jeweilige Anforderung typisch sind. Aus einer Quelle, mit einem Vertrag, einem Festpreis, einem Ansprechpartner.

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Für Eigentümer & Privatgarten

Gärtner aus der Region, Pflege im festen Turnus

Ein gepflegter Garten das ganze Jahr, ohne dass Sie Ihre Freizeit dafür opfern. Pflege im festen Turnus, alle Arbeiten von einer Quelle, klare Festpreise statt unkalkulierbarer Stundenrechnung. Vom Frühjahrsschnitt bis zur Herbstlaubentsorgung.

Was im Paket enthalten ist:

  • Rasen mähen im festen Turnus mit sauberer Schnitthöhe
  • Vertikutieren, Düngen und Nachsaat zur Saison
  • Hecke schneiden zur richtigen Saison, fachgerecht in Form
  • Beetpflege, Unkraut entfernen, mulchen, Stauden zurückschneiden
  • Sträucherpflege und Strauchschnitt nach Pflanzenart
  • Obstbaumschnitt durch zertifizierten Fachwart
  • Saisonale Bepflanzung für Frühling, Sommer, Herbst
  • Laub entsorgen, Herbstlaub abräumen
  • Komplette Entsorgung des Schnittguts
  • Akku-Geräte statt Benzinmaschinen, leise und emissionsfrei
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🏢

Für Hausverwaltungen

Komplettpaket für Hausverwaltungen und WEG

Eine Wohnanlage, die ohne Beschwerden durch das Jahr kommt. Mieter, die nicht mehr wegen ungemähter Rasenflächen oder ungestreuter Gehwege im Winter anrufen. Die Gartenpflege Ihrer Wohnanlage läuft mit festem Pflegevertrag und klarer Dokumentation, vom Mehrfamilienhaus bis zur größeren WEG.

Was im Paket enthalten ist:

  • Gartenpflege für Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser
  • Rasenpflege regelmäßig nach Pflegeplan
  • Heckenschnitt fachgerecht und im richtigen Zeitfenster
  • Beet- und Sträucherpflege ganzjährig
  • Grauflächenpflege für Wege, Plätze und Zufahrten
  • Winterdienst und Streuservice nach Hessischem Straßengesetz
  • Laub entfernen im Herbst, vor allem auf Gehwegen
  • Schriftliche Dokumentation jedes Einsatzes
  • Fester Ansprechpartner pro Wohnanlage
  • Festpreis-Pflegevertrag, keine Stundenabrechnung
  • Komplett emissionsfreie Pflege mit Elektrogeräten
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🏭

Für Facility Manager & Gewerbe

GaLaBau gewerblich auf FM-Standard

Objektpflege für Gewerbeimmobilien und Betriebsgelände, die Ihre ESG-Ziele unterstützt statt sie zu konterkarieren. Komplett emissionsfreie Geräte, dokumentierte Einsätze, nachhaltige Methoden. Was Sie Ihren Eigentümern und Auftraggebern nachweisen können.

Was im Paket enthalten ist:

  • Grünflächenpflege Gewerbe und Firmengelände
  • Objektpflege Außenanlagen für Gewerbeimmobilien
  • Repräsentationspflege für Eingangsbereiche und Vorflächen
  • Rasenpflege auf Betriebsgelände und Mitarbeiterbereichen
  • Heckenschnitt für Sichtschutz und Grundstücksgrenzen
  • Beet- und Bepflanzungspflege
  • Baumkontrolle und Verkehrssicherungspflicht
  • Grauflächenpflege, Wege, Parkplätze, Zufahrten
  • Winterdienst nach gesetzlichen Vorgaben
  • Schriftliche Leistungsnachweise für FM-Reportings
  • Festpreis pro Objekt und Vertragslaufzeit
  • Komplett elektrische Pflege für ESG-konforme Anlagen
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Für Kommunen & Städte

Grünanlagenpflege für Kommunen und Städte

Grünanlagen als Beitrag zur Lebensqualität der Bürger. Ein Park, in dem Familien sich aufhalten, ein Spielplatz mit gepflegtem Umfeld, eine Allee, die Schatten spendet. Pflege, die diese Räume erhält statt sie verkommen zu lassen.

Was im Paket enthalten ist:

  • Grünanlagenpflege für Parks und öffentliche Räume
  • Saisonale Wechselbepflanzung an repräsentativen Standorten
  • Pflege von Spielplatzumfeld und Schulhöfen
  • Wegebegleitgrün an Straßen und Radwegen
  • Insektenfreundliche Bepflanzung für Klimaschutz
  • Heckenschnitt an öffentlichen Grenzen
  • Baumkontrolle und Verkehrssicherung
  • Grauflächenpflege auf Plätzen und Wegen
  • Winterdienst auf städtischen Wegen und Plätzen
  • Dokumentation aller Einsätze für Bürgeranfragen
  • Komplett elektrische Geräteflotte, kein Lärm bei Veranstaltungen
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Beratungstermin vereinbaren

Wir kommen kostenlos und unverbindlich zu Ihnen, schauen uns die Anlage an und erstellen ein klares Festpreis-Angebot. Innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie eine Rückmeldung.

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Pflege, die nicht stört

Eine Wohnanlage am Wochenende, ein Krankenhaus zur Sprechzeit, ein Tagungshotel beim Mittagessen. Das sind Orte, an denen ein Benzin-Mäher nicht hingehört. Mit elektrischen Geräten passiert die Pflege im Hintergrund, statt im Vordergrund zu lärmen. Das ist nicht nur ein Komfort für die Anwesenden, sondern eine Frage des Respekts.

Ratgeber & Fachwissen

Was Sie über Pflege im Lahn-Dill-Kreis wissen sollten

Damit Sie informierte Entscheidungen treffen können. Praxiswissen aus der Region, klar und ohne Fachjargon erklärt.

Was Hecken, Bäume und Stauden in der Region wirklich brauchen

Liguster

Robust und schnittverträglich. Zwei Schnittgänge pro Jahr sind ideal: ein Hauptschnitt Ende Juni nach der ersten Wachstumsphase und ein Pflegeschnitt Ende September. Liguster verträgt schwere Lehmböden gut, ist aber durstig auf trockenen Lagen.

Thuja Lebensbaum

Einmal pro Jahr schneiden, am besten im Juni. Thuja darf nicht in das alte Holz zurückgeschnitten werden, sonst treibt sie nicht mehr aus. Auf nassen Böden im Dilltal anfällig für Pilzbefall, hier ist regelmäßige Kontrolle wichtig.

Buchsbaum

Klassische Formhecke, zwei Schnitte pro Jahr ab April und im August. Achtung: Der Buchsbaumzünsler hat sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet. Bei jedem Pflegeeinsatz wird auf Befall kontrolliert. Befallene Pflanzen erkennen wir früh und behandeln gezielt.

Eibe

Sehr schnittverträglich, ein Schnitt im August reicht. Eibe wird Jahrzehnte alt und ist eine der wenigen Heckenpflanzen, die auch radikalen Rückschnitt verzeiht und wieder austreibt.

Apfelbaum, Birnbaum, Kirsche

Erziehungsschnitt im ersten und zweiten Standjahr, danach Erhaltungsschnitt im Februar bis März. Sommerschnitt im Juni für bessere Lichtdurchflutung. Falscher oder fehlender Schnitt führt zu verkahlten Kronen, geringerem Ertrag und höherem Krankheitsrisiko. Der Schnitt ist Handwerk, kein Schema F.

Rasen

Auf den durchschnittlichen Lahn-Dill-Böden hat Rasen oft mit Verdichtung und Mooswachstum zu kämpfen. Vertikutieren im Frühjahr, Düngung im April und August, korrekte Schnitthöhe von 4 bis 5 cm im Sommer. Im Schatten ist Rasen schwer dauerhaft zu halten, hier sind Bodendecker oft die bessere Lösung.

Lavendel und mediterrane Stauden

Funktionieren gut in den milderen, südlichen Teilen des Kreises mit guter Drainage. In den nördlichen Lagen mit hohen Niederschlägen kommen sie meist nicht über zwei bis drei Jahre, hier sind heimische Stauden wie Storchschnabel oder Funkien die robustere Wahl.

Saisonkalender: Was wann gemacht werden sollte

Februar

Hauptschnitt der Hecken, solange noch zulässig. Obstbaumschnitt im sortenreinen Verfahren. Erster Bodencheck auf Verdichtung und Frostschäden. Kein Mähen, kein Vertikutieren, der Boden ist noch zu nass.

März bis April

Achtung Schnittverbot ab 1. März. Erst Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Vertikutieren und Düngung des Rasens. Erste Mäheinsätze bei trockener Witterung. Frühlingsbepflanzung in Beete und Kübel.

Mai bis Juni

Hauptmähsaison, ein bis zwei Mähgänge pro Woche je nach Wachstum. Beetpflege intensiv: Beikraut entfernen bevor es Samen bildet. Erster Liguster-Schnitt Ende Juni. Bewässerung bei Trockenheit, vor allem auf den südlichen Lagen.

Juli bis August

Mähen weniger intensiv, dafür höher schneiden gegen Trockenstress. Buchsbaum-Schnitt, Buchsbaumzünsler-Kontrolle. Bewässerung wird kritisch. Düngung des Rasens für die Herbstphase. Sommerschnitt der Obstbäume bei Bedarf.

September bis Oktober

Letzter Pflegeschnitt der Hecken Ende September, dann Schnittverbot vorbei. Hauptlaubzeit beginnt. Letzte Mäheinsätze, Rasen wird höher belassen. Beetpflege für die Winterruhe, Stauden zurückschneiden.

November bis Januar

Laubentsorgung als Hauptaufgabe, vor allem auf Gehwegen. Winterdienst startet, Streupflicht laut Hessischem Straßengesetz. Obstbaumschnitt-Saison beginnt. Auf Gartenflächen wenig Aktivität, dafür Zeit für Planung und Vorbereitung der nächsten Saison.

Häufige Fehler bei der Selbstpflege

Rasen zu kurz mähen

Im Sommer wird der Rasen oft auf 2 bis 3 cm geschnitten. Das öffnet Tür und Tor für Trockenstress, Mooswachstum und kahle Stellen. Korrekt sind 4 bis 5 cm im Sommer, in trockenen Phasen sogar 6 cm.

Hecke zu spät schneiden

Wer im April oder Mai noch zur Heckenschere greift, verstößt gegen § 39 BNatSchG. Form- und Pflegeschnitte sind in dieser Zeit eingeschränkt möglich, der echte Hauptschnitt aber nicht. Wer den Hauptschnitt in den Herbst oder spätestens Februar legt, vermeidet das Problem.

Thuja oder Buchsbaum radikal zurückschneiden

Wer Thuja in das alte Holz zurückschneidet, riskiert kahle Stellen, die nicht mehr austreiben. Beim Buchsbaum ist Vorsicht wegen des Buchsbaumzünslers geboten. Beide Pflanzen brauchen behutsamen, kontinuierlichen Schnitt, keine Großaktion alle drei Jahre.

Falsch düngen

Zu viel Stickstoff im Sommer schwächt den Rasen, fördert Krankheiten und beschleunigt Wachstum auf Kosten der Wurzelbildung. Falsche Dünger im Beet verschieben den pH-Wert und schaden den Stauden. Bodenanalyse vor der Düngung verhindert das.

Obstbaum nicht oder falsch schneiden

Wer den Apfelbaum gar nicht schneidet, sieht nach fünf Jahren verkahlte Kronen mit wenig Ertrag. Wer zu radikal schneidet, riskiert Wassertriebe und schwaches Holz. Der richtige Schnitt ist Handwerk und braucht Erfahrung.

Laub auf dem Rasen liegen lassen

Was viele für naturnah halten, schadet dem Rasen. Unter dichten Laubschichten erstickt das Gras, Pilzkrankheiten entwickeln sich, im Frühjahr sind die Schäden sichtbar. Laub gehört auf das Beet als Mulch oder in den Kompost, nicht auf den Rasen.

Wann darf was geschnitten werden? Was § 39 BNatSchG vorschreibt

Das gesetzliche Schnittverbot in der Übersicht

Der § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz regelt, wann Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze geschnitten werden dürfen. Vom 1. März bis zum 30. September ist es verboten, Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Das Gesetz gilt deutschlandweit, auch im privaten Garten, und unabhängig davon, ob die Hecke auf dem Land oder mitten in der Stadt steht.

Was trotzdem erlaubt ist

Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Jahreszuwachses sind ganzjährig zulässig, ebenso Pflegeschnitte zur Gesunderhaltung von Bäumen. Wenn akute Verkehrssicherungspflichten bestehen, etwa nach einem Sturm, sind Eingriffe ebenfalls erlaubt. Obstbäume sind grundsätzlich vom Schnittverbot ausgenommen, hier ist der Schnitt ganzjährig möglich.

Worauf bei jedem Eingriff zu achten ist

Auch außerhalb der Schonzeit greift der Artenschutz. Vor jedem Schnitt sollte das Gehölz auf Vogelnester kontrolliert werden, denn brütende Vögel und ihre Nester sind ganzjährig geschützt. Wer professionell pflegen lässt, bekommt diese Kontrolle automatisch im Rahmen jedes Einsatzes mit erledigt.

Empfohlene Schnittzeiten

Der ideale Zeitpunkt für den Hauptschnitt liegt zwischen Anfang Oktober und Ende Februar. Wer einen größeren Rückschnitt plant, sollte ihn zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar durchführen. Schnellwachsende Hecken wie Liguster oder Thuja vertragen einen zusätzlichen Pflegeschnitt im Juni.

Was Pflanzen im Lahn-Dill-Kreis besonders brauchen

Geologie und Böden im Lahn-Dill-Kreis

Die Region ist geologisch geprägt vom Hessischen Synklinorium mit den Untereinheiten Dillmulde, Lahnmulde und Hörre-Zone. Die Böden entstanden überwiegend aus Verwitterungsschichten von Diabas, Schiefer, Grauwacke und Kalkgestein. Im Norden, in den Ausläufern des Rothaargebirges, dominieren saure, oft staunasse Böden. Im Süden, am Rand zum Hintertaunus und zum mittleren Lahntal, sind die Böden milder und besser drainiert.

Höhenlage und ihre Folgen für die Pflege

Die Höhenlagen reichen von etwa 130 Meter im südlichen Lahntal bis über 600 Meter im Rothaargebirge. Dillenburg liegt auf 314 Meter, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 7,7 Grad Celsius. Der Vegetationsbeginn verzögert sich auf den höher gelegenen Lagen um etwa zwei bis drei Wochen, der erste Frost kommt früher. Pflegezyklen müssen sich daran orientieren.

Niederschläge: Norden viel, Süden weniger

Die Niederschlagsmenge variiert im Lahn-Dill-Kreis erheblich. Im Norden, bei Dietzhölztal-Mandeln, fallen über 1.090 Millimeter pro Jahr. Im südlichen Ehringshausen-Kölschhausen sind es nur etwa 720 Millimeter. Im westlichen Driedorf, am Westerwald, sogar bis 1.230 Millimeter. Diese Differenz hat direkten Einfluss auf die Pflanzenwahl, die Bewässerungsplanung und die Pflegehäufigkeit.

Was das für Ihre Anlage bedeutet

Auf den schweren, oft staunassen Böden der höher gelegenen Lagen sind Buchsbaum, Liguster und Thuja anfälliger für Pilzkrankheiten. In den südlich gelegenen, milderen Lagen gedeihen Lavendel, Rosen und mediterrane Stauden besser. Die richtige Pflanzenauswahl spart langfristig Pflegeaufwand und vermeidet Misserfolge.

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Häufige Fragen

Wie oft sollte eine Hecke geschnitten werden?

Schnellwachsende Hecken wie Liguster oder Thuja brauchen zwei Schnitte pro Jahr, einer im Juni und einer Ende September. Langsam wachsende Hecken wie Eibe reichen mit einem Schnitt pro Jahr aus. Die exakte Frequenz hängt vom Wachstum, dem Standort und der gewünschten Form ab.

Wie oft muss der Rasen gemäht werden?

In der Hauptwachstumszeit alle vier bis sieben Tage. Bei sehr feuchten und warmen Bedingungen sogar zweimal pro Woche. Im Sommer bei Trockenheit reicht ein Mähgang pro Woche oder weniger. Im Pflegeabo wird die Frequenz nach Bedarf angepasst.

Wann darf ich den Rasen das erste Mal mähen?

Sobald die Bodentemperatur etwa 10 Grad Celsius erreicht, in der Regel ab Mitte März. Beim ersten Schnitt nicht zu kurz mähen, nur die Spitzen kürzen. Erst beim zweiten Mähgang kann auf normale Schnitthöhe gegangen werden.

Mein Apfelbaum trägt kaum noch, was tun?

Häufig liegt es an einer verkahlten oder zu dichten Krone. Ein Verjüngungsschnitt durch zertifizierten Fachwart bringt den Baum wieder zum Tragen. Zusätzlich helfen Bodenanalyse und gezielte Düngung. Der beste Zeitpunkt für den Eingriff ist Februar bis März.

Wie pflege ich Stauden und Hortensien richtig?

Stauden werden im Frühjahr zurückgeschnitten, das alte Laub als Mulch verwendet. Hortensien sind je nach Sorte unterschiedlich: Bauernhortensien werden nur sanft ausgelichtet, Rispenhortensien dürfen stärker zurückgeschnitten werden. Im Pflegeabo wird das nach Pflanzenart differenziert behandelt.

Wer ist für die Gartenpflege im Mehrfamilienhaus zuständig?

In Mietverträgen kann die Gartenpflege auf den Mieter übertragen werden, allerdings nur einfache Arbeiten wie Rasen mähen oder Laub harken. Hecken schneiden und Baumpflege gehören nicht dazu. In WEG-Gemeinschaften ist der Garten meist Gemeinschaftseigentum und wird gemeinsam beauftragt.

Wer ist für den Winterdienst auf Gehwegen verantwortlich?

Nach Hessischem Straßengesetz sind Anlieger zur Räum- und Streupflicht verpflichtet. In Mietsverhältnissen kann das per Vertrag auf Mieter übertragen werden, in Wohnanlagen wird es meist an einen Dienstleister vergeben. Ohne dokumentierte Räumprotokolle bleibt der Eigentümer im Schadensfall in der Haftung.

Wie oft muss eine Baumkontrolle durchgeführt werden?

In der Regel ein- bis zweimal pro Jahr, je nach Standort und Baumalter. An stark frequentierten Stellen wie Spielplätzen, Schulhöfen oder Parkplätzen häufiger. Nach Stürmen oder ungewöhnlichen Wetterereignissen erfolgt zusätzlich eine Sichtkontrolle. Alle Einsätze werden dokumentiert.

Auch in der Nachbarschaft tätig

Dautphe (35232) Buchenau (35232) Damshausen (35232) Elmshausen (35232) Friedensdorf (35232) Herzhausen (35232) Holzhausen (35232) Hommertshausen (35232) Mornshausen (35232) Silberg (35232) Wolfgruben (35232)

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