GARTENSCHNITT Grünpflege35689

Gartenpflege in Eibach

Sie suchen einen Gärtner in der Nähe für regelmäßige Gartenpflege? Hier finden Sie vier Komplettpakete, eines davon passt zu Ihnen. Festpreise statt Stundensätze, elektrische Geräteflotte, klare Pflegeverträge.

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Was uns unterscheidet

Vier Gründe, warum die Pflege hier anders läuft.

100 % ElektroflotteKomplett emissionsfrei und leise. Keine Abgase, kein Lärm, kein Ölgestank in Ihrer Anlage.
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Festpreis-PflegeabosTransparente Pakete statt Stundensatz. Sie wissen vorher, was es kostet und was Sie bekommen.
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Studierter Facility ManagerAkademische Qualifikation des Inhabers. Pflege auf Augenhöhe mit Hausverwaltung und FM.
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Zertifizierter FachwartFachwart für Obst-, Garten- und Landschaftspflege. Belegtes Fachwissen, kein Hobby-Niveau.

Drei häufige Herausforderungen, drei klare Antworten

Das benötigen Sie in Ihrer Region

Brauner Rasen, Moos und kahle Stellen lassen Ihren Garten ungepflegt wirken

Meist liegt es an einer von drei Ursachen: zu sauerer Boden, Verdichtung durch ständiges Belaufen oder zu kurzer Schnitt im Sommer. Solange das nicht behoben ist, kommt das Problem jedes Jahr wieder.

Unsere Lösung

Ein Pflegeabo umfasst Vertikutieren, Düngung nach Bodenanalyse und korrekte Schnitthöhe von 4 bis 5 cm im Sommer. Brauchen Sie eine kurzfristige Sanierung, kommen wir auch einmalig.

Eine Hecke, die nicht mehr dicht ist, raubt Ihrem Grundstück den Sichtschutz

Liguster, Thuja oder Buchsbaum verlieren Dichte, wenn der Schnitt zur falschen Zeit erfolgt oder zu radikal ausfällt. Auf den schweren Lahn-Dill-Böden sind Pilzkrankheiten ein zusätzliches Risiko.

Unsere Lösung

Ein fachgerechter Schnitt im richtigen Zeitfenster, kombiniert mit Verjüngungsschnitt und gegebenenfalls Düngung, baut die Hecke wieder auf. Bei Buchsbaum prüfen wir zusätzlich auf Buchsbaumzünsler.

Sie wollen die Hecke schneiden, aber § 39 BNatSchG hält Sie zurück

Vom 1. März bis 30. September ist der radikale Rückschnitt von Hecken laut Bundesnaturschutzgesetz verboten. Form- und Pflegeschnitte sind in dieser Zeit nur eingeschränkt erlaubt, wenn keine Vögel im Gehölz nisten.

Unsere Lösung

Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Jahreszuwachses sind ganzjährig erlaubt. Den Hauptschnitt planen wir für Sie auf Februar oder ab Oktober. Vor jedem Eingriff prüfen wir auf Vogelnester.

Aktuelle Aktion

Angebot: Buchsbaumentfernung

Bei kleineren Stückzahlen oder auch schwer zugänglichen Gärten händisch, bei größeren Stückzahlen oder älteren Pflanzen auch mit Mini-Bagger.

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Der Buchsbaumzünsler ist seit einigen Jahren der gefährlichste Schädling für Buchsbäume in Deutschland. Innerhalb weniger Wochen kann ein gesunder Buchsbaum komplett kahl gefressen werden. Was bleibt, ist ein totes Gerippe und ein hoher Pflegeaufwand, der oft jahrelang nichts bringt.

Was der Schädling anrichtet

  • Kahlfraß: Die grünen Raupen fressen sich systematisch durch das gesamte Blattwerk. Innerhalb von zwei bis drei Wochen sind ganze Hecken kahl.
  • Gespinste: Im Inneren des Strauchs bilden sich weiße, klebrige Gespinste, die das Innere des Buchsbaums verkleben.
  • Mehrere Generationen pro Jahr: Pro Saison schlüpfen zwei bis drei Generationen des Schädlings. Eine Behandlung muss daher mehrfach im Jahr erfolgen.
  • Absterben der Pflanze: Bei starkem Befall stirbt der Buchsbaum komplett ab. Auch das beste Schnitt-Werkzeug holt das Holz nicht zurück.

Warum Pflege oft nicht mehr reicht

  • Hoher Pflegeaufwand: Ständige Kontrolle, mehrfache Spritz-Einsätze pro Saison, Schnittgut sicher entsorgen, Boden absammeln.
  • Wiederbefall fast garantiert: Selbst wenn ein Befall überlebt wird, kommen die Falter im nächsten Jahr zurück. Der Aufwand wiederholt sich.
  • Kosten ohne Garantie: Pflegekosten summieren sich über Jahre, ohne dass die Pflanze gerettet ist.
  • Bessere Alternative: In vielen Fällen ist die fachgerechte Entfernung und Ersatzpflanzung mit resistenten Arten wirtschaftlicher und nachhaltiger.

Wir entfernen Ihre befallenen Buchsbäume

Fachgerechte Entfernung, sichere Entsorgung der Pflanzenteile, Beratung zu pflegeleichten Alternativen wie Ilex crenata, Eibe oder Heckenkirsche. Aktion gültig nur für eine begrenzte Zeit.

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Pflegepakete im Überblick

Wählen Sie Ihr passendes Komplettpaket.

Vier Pakete für vier verschiedene Bedarfe. Jedes Paket enthält alle Leistungen, die für die jeweilige Anforderung typisch sind. Aus einer Quelle, mit einem Vertrag, einem Festpreis, einem Ansprechpartner.

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Für Eigentümer & Privatgarten

Mehr Garten, weniger Gartenarbeit

Rasen mähen lassen, Hecke schneiden lassen, Beete pflegen lassen. Was als Wochenend-Pflicht beginnt, wird mit einem Pflegeabo zur erledigten Sache. Ein Gärtner kommt zur richtigen Zeit, mit den richtigen Werkzeugen und einem klaren Festpreis pro Saison.

Was im Paket enthalten ist:

  • Rasen mähen im festen Turnus mit sauberer Schnitthöhe
  • Vertikutieren, Düngen und Nachsaat zur Saison
  • Hecke schneiden zur richtigen Saison, fachgerecht in Form
  • Beetpflege, Unkraut entfernen, mulchen, Stauden zurückschneiden
  • Sträucherpflege und Strauchschnitt nach Pflanzenart
  • Obstbaumschnitt durch zertifizierten Fachwart
  • Saisonale Bepflanzung für Frühling, Sommer, Herbst
  • Laub entsorgen, Herbstlaub abräumen
  • Komplette Entsorgung des Schnittguts
  • Akku-Geräte statt Benzinmaschinen, leise und emissionsfrei
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🏢

Für Hausverwaltungen

Wohnanlagenpflege ohne Beschwerden

Eine Wohnanlage, die ganzjährig gepflegt aussieht. Im Frühling die Beete, im Sommer der Rasen, im Herbst das Laub, im Winter geräumte Wege mit Streuservice. Alles aus einem Pflegevertrag, mit einem Ansprechpartner und einer Rechnung pro Anlage.

Was im Paket enthalten ist:

  • Gartenpflege für Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser
  • Rasenpflege regelmäßig nach Pflegeplan
  • Heckenschnitt fachgerecht und im richtigen Zeitfenster
  • Beet- und Sträucherpflege ganzjährig
  • Grauflächenpflege für Wege, Plätze und Zufahrten
  • Winterdienst und Streuservice nach Hessischem Straßengesetz
  • Laub entfernen im Herbst, vor allem auf Gehwegen
  • Schriftliche Dokumentation jedes Einsatzes
  • Fester Ansprechpartner pro Wohnanlage
  • Festpreis-Pflegevertrag, keine Stundenabrechnung
  • Komplett emissionsfreie Pflege mit Elektrogeräten
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🏭

Für Facility Manager & Gewerbe

Grünflächenpflege Gewerbe mit Baumkontrolle

Eine repräsentative Außenanlage, die zum ersten Eindruck Ihrer Gewerbeimmobilie passt. Saubere Wege, gepflegter Rasen, ordentliche Beete. Im Sommer wie im Winter. Mit einem Pflegekonzept, das die Verkehrssicherungspflicht für Bäume mitdenkt und dokumentierte Baumkontrollen liefert.

Was im Paket enthalten ist:

  • Grünflächenpflege Gewerbe und Firmengelände
  • Objektpflege Außenanlagen für Gewerbeimmobilien
  • Repräsentationspflege für Eingangsbereiche und Vorflächen
  • Rasenpflege auf Betriebsgelände und Mitarbeiterbereichen
  • Heckenschnitt für Sichtschutz und Grundstücksgrenzen
  • Beet- und Bepflanzungspflege
  • Baumkontrolle und Verkehrssicherungspflicht
  • Grauflächenpflege, Wege, Parkplätze, Zufahrten
  • Winterdienst nach gesetzlichen Vorgaben
  • Schriftliche Leistungsnachweise für FM-Reportings
  • Festpreis pro Objekt und Vertragslaufzeit
  • Komplett elektrische Pflege für ESG-konforme Anlagen
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🏛️

Für Kommunen & Städte

Stadtgrün auf modernem Pflegestandard

Pflege der städtischen Grünanlagen, die zu einer modernen Stadtverwaltung passt. Komplett emissionsfrei, dokumentiert für Ratsanfragen und Bürgermeldungen, mit klaren Kostenstrukturen für die Haushaltsplanung. Inklusive Baumkontrolle und Verkehrssicherung an öffentlichen Wegen.

Was im Paket enthalten ist:

  • Grünanlagenpflege für Parks und öffentliche Räume
  • Saisonale Wechselbepflanzung an repräsentativen Standorten
  • Pflege von Spielplatzumfeld und Schulhöfen
  • Wegebegleitgrün an Straßen und Radwegen
  • Insektenfreundliche Bepflanzung für Klimaschutz
  • Heckenschnitt an öffentlichen Grenzen
  • Baumkontrolle und Verkehrssicherung
  • Grauflächenpflege auf Plätzen und Wegen
  • Winterdienst auf städtischen Wegen und Plätzen
  • Dokumentation aller Einsätze für Bürgeranfragen
  • Komplett elektrische Geräteflotte, kein Lärm bei Veranstaltungen
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Beratungstermin vereinbaren

Wir kommen kostenlos und unverbindlich zu Ihnen, schauen uns die Anlage an und erstellen ein klares Festpreis-Angebot. Innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie eine Rückmeldung.

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Was eine moderne Anlage von ihrer Pflege erwarten darf

Wenn Sie heute eine Wohnanlage bauen, ein Bürogebäude, eine Klinik oder eine Schule, dann denken Sie Nachhaltigkeit von Anfang an mit. Es wäre seltsam, wenn ausgerechnet die Pflege noch mit Verbrennungsmotor läuft. Was Sie hier bekommen, passt zum Anspruch des Gebäudes, in dem die Pflege stattfindet.

Ratgeber & Fachwissen

Was Sie über Pflege im Lahn-Dill-Kreis wissen sollten

Damit Sie informierte Entscheidungen treffen können. Praxiswissen aus der Region, klar und ohne Fachjargon erklärt.

Wann darf was geschnitten werden? Was § 39 BNatSchG vorschreibt

Das gesetzliche Schnittverbot in der Übersicht

Der § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz regelt, wann Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze geschnitten werden dürfen. Vom 1. März bis zum 30. September ist es verboten, Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Das Gesetz gilt deutschlandweit, auch im privaten Garten, und unabhängig davon, ob die Hecke auf dem Land oder mitten in der Stadt steht.

Was trotzdem erlaubt ist

Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Jahreszuwachses sind ganzjährig zulässig, ebenso Pflegeschnitte zur Gesunderhaltung von Bäumen. Wenn akute Verkehrssicherungspflichten bestehen, etwa nach einem Sturm, sind Eingriffe ebenfalls erlaubt. Obstbäume sind grundsätzlich vom Schnittverbot ausgenommen, hier ist der Schnitt ganzjährig möglich.

Worauf bei jedem Eingriff zu achten ist

Auch außerhalb der Schonzeit greift der Artenschutz. Vor jedem Schnitt sollte das Gehölz auf Vogelnester kontrolliert werden, denn brütende Vögel und ihre Nester sind ganzjährig geschützt. Wer professionell pflegen lässt, bekommt diese Kontrolle automatisch im Rahmen jedes Einsatzes mit erledigt.

Empfohlene Schnittzeiten

Der ideale Zeitpunkt für den Hauptschnitt liegt zwischen Anfang Oktober und Ende Februar. Wer einen größeren Rückschnitt plant, sollte ihn zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar durchführen. Schnellwachsende Hecken wie Liguster oder Thuja vertragen einen zusätzlichen Pflegeschnitt im Juni.

Was Pflanzen im Lahn-Dill-Kreis besonders brauchen

Geologie und Böden im Lahn-Dill-Kreis

Die Region ist geologisch geprägt vom Hessischen Synklinorium mit den Untereinheiten Dillmulde, Lahnmulde und Hörre-Zone. Die Böden entstanden überwiegend aus Verwitterungsschichten von Diabas, Schiefer, Grauwacke und Kalkgestein. Im Norden, in den Ausläufern des Rothaargebirges, dominieren saure, oft staunasse Böden. Im Süden, am Rand zum Hintertaunus und zum mittleren Lahntal, sind die Böden milder und besser drainiert.

Höhenlage und ihre Folgen für die Pflege

Die Höhenlagen reichen von etwa 130 Meter im südlichen Lahntal bis über 600 Meter im Rothaargebirge. Dillenburg liegt auf 314 Meter, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 7,7 Grad Celsius. Der Vegetationsbeginn verzögert sich auf den höher gelegenen Lagen um etwa zwei bis drei Wochen, der erste Frost kommt früher. Pflegezyklen müssen sich daran orientieren.

Niederschläge: Norden viel, Süden weniger

Die Niederschlagsmenge variiert im Lahn-Dill-Kreis erheblich. Im Norden, bei Dietzhölztal-Mandeln, fallen über 1.090 Millimeter pro Jahr. Im südlichen Ehringshausen-Kölschhausen sind es nur etwa 720 Millimeter. Im westlichen Driedorf, am Westerwald, sogar bis 1.230 Millimeter. Diese Differenz hat direkten Einfluss auf die Pflanzenwahl, die Bewässerungsplanung und die Pflegehäufigkeit.

Was das für Ihre Anlage bedeutet

Auf den schweren, oft staunassen Böden der höher gelegenen Lagen sind Buchsbaum, Liguster und Thuja anfälliger für Pilzkrankheiten. In den südlich gelegenen, milderen Lagen gedeihen Lavendel, Rosen und mediterrane Stauden besser. Die richtige Pflanzenauswahl spart langfristig Pflegeaufwand und vermeidet Misserfolge.

Was Hecken, Bäume und Stauden in der Region wirklich brauchen

Liguster

Robust und schnittverträglich. Zwei Schnittgänge pro Jahr sind ideal: ein Hauptschnitt Ende Juni nach der ersten Wachstumsphase und ein Pflegeschnitt Ende September. Liguster verträgt schwere Lehmböden gut, ist aber durstig auf trockenen Lagen.

Thuja Lebensbaum

Einmal pro Jahr schneiden, am besten im Juni. Thuja darf nicht in das alte Holz zurückgeschnitten werden, sonst treibt sie nicht mehr aus. Auf nassen Böden im Dilltal anfällig für Pilzbefall, hier ist regelmäßige Kontrolle wichtig.

Buchsbaum

Klassische Formhecke, zwei Schnitte pro Jahr ab April und im August. Achtung: Der Buchsbaumzünsler hat sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet. Bei jedem Pflegeeinsatz wird auf Befall kontrolliert. Befallene Pflanzen erkennen wir früh und behandeln gezielt.

Eibe

Sehr schnittverträglich, ein Schnitt im August reicht. Eibe wird Jahrzehnte alt und ist eine der wenigen Heckenpflanzen, die auch radikalen Rückschnitt verzeiht und wieder austreibt.

Apfelbaum, Birnbaum, Kirsche

Erziehungsschnitt im ersten und zweiten Standjahr, danach Erhaltungsschnitt im Februar bis März. Sommerschnitt im Juni für bessere Lichtdurchflutung. Falscher oder fehlender Schnitt führt zu verkahlten Kronen, geringerem Ertrag und höherem Krankheitsrisiko. Der Schnitt ist Handwerk, kein Schema F.

Rasen

Auf den durchschnittlichen Lahn-Dill-Böden hat Rasen oft mit Verdichtung und Mooswachstum zu kämpfen. Vertikutieren im Frühjahr, Düngung im April und August, korrekte Schnitthöhe von 4 bis 5 cm im Sommer. Im Schatten ist Rasen schwer dauerhaft zu halten, hier sind Bodendecker oft die bessere Lösung.

Lavendel und mediterrane Stauden

Funktionieren gut in den milderen, südlichen Teilen des Kreises mit guter Drainage. In den nördlichen Lagen mit hohen Niederschlägen kommen sie meist nicht über zwei bis drei Jahre, hier sind heimische Stauden wie Storchschnabel oder Funkien die robustere Wahl.

Saisonkalender: Was wann gemacht werden sollte

Februar

Hauptschnitt der Hecken, solange noch zulässig. Obstbaumschnitt im sortenreinen Verfahren. Erster Bodencheck auf Verdichtung und Frostschäden. Kein Mähen, kein Vertikutieren, der Boden ist noch zu nass.

März bis April

Achtung Schnittverbot ab 1. März. Erst Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Vertikutieren und Düngung des Rasens. Erste Mäheinsätze bei trockener Witterung. Frühlingsbepflanzung in Beete und Kübel.

Mai bis Juni

Hauptmähsaison, ein bis zwei Mähgänge pro Woche je nach Wachstum. Beetpflege intensiv: Beikraut entfernen bevor es Samen bildet. Erster Liguster-Schnitt Ende Juni. Bewässerung bei Trockenheit, vor allem auf den südlichen Lagen.

Juli bis August

Mähen weniger intensiv, dafür höher schneiden gegen Trockenstress. Buchsbaum-Schnitt, Buchsbaumzünsler-Kontrolle. Bewässerung wird kritisch. Düngung des Rasens für die Herbstphase. Sommerschnitt der Obstbäume bei Bedarf.

September bis Oktober

Letzter Pflegeschnitt der Hecken Ende September, dann Schnittverbot vorbei. Hauptlaubzeit beginnt. Letzte Mäheinsätze, Rasen wird höher belassen. Beetpflege für die Winterruhe, Stauden zurückschneiden.

November bis Januar

Laubentsorgung als Hauptaufgabe, vor allem auf Gehwegen. Winterdienst startet, Streupflicht laut Hessischem Straßengesetz. Obstbaumschnitt-Saison beginnt. Auf Gartenflächen wenig Aktivität, dafür Zeit für Planung und Vorbereitung der nächsten Saison.

Häufige Fehler bei der Selbstpflege

Rasen zu kurz mähen

Im Sommer wird der Rasen oft auf 2 bis 3 cm geschnitten. Das öffnet Tür und Tor für Trockenstress, Mooswachstum und kahle Stellen. Korrekt sind 4 bis 5 cm im Sommer, in trockenen Phasen sogar 6 cm.

Hecke zu spät schneiden

Wer im April oder Mai noch zur Heckenschere greift, verstößt gegen § 39 BNatSchG. Form- und Pflegeschnitte sind in dieser Zeit eingeschränkt möglich, der echte Hauptschnitt aber nicht. Wer den Hauptschnitt in den Herbst oder spätestens Februar legt, vermeidet das Problem.

Thuja oder Buchsbaum radikal zurückschneiden

Wer Thuja in das alte Holz zurückschneidet, riskiert kahle Stellen, die nicht mehr austreiben. Beim Buchsbaum ist Vorsicht wegen des Buchsbaumzünslers geboten. Beide Pflanzen brauchen behutsamen, kontinuierlichen Schnitt, keine Großaktion alle drei Jahre.

Falsch düngen

Zu viel Stickstoff im Sommer schwächt den Rasen, fördert Krankheiten und beschleunigt Wachstum auf Kosten der Wurzelbildung. Falsche Dünger im Beet verschieben den pH-Wert und schaden den Stauden. Bodenanalyse vor der Düngung verhindert das.

Obstbaum nicht oder falsch schneiden

Wer den Apfelbaum gar nicht schneidet, sieht nach fünf Jahren verkahlte Kronen mit wenig Ertrag. Wer zu radikal schneidet, riskiert Wassertriebe und schwaches Holz. Der richtige Schnitt ist Handwerk und braucht Erfahrung.

Laub auf dem Rasen liegen lassen

Was viele für naturnah halten, schadet dem Rasen. Unter dichten Laubschichten erstickt das Gras, Pilzkrankheiten entwickeln sich, im Frühjahr sind die Schäden sichtbar. Laub gehört auf das Beet als Mulch oder in den Kompost, nicht auf den Rasen.

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Häufige Fragen

Wie funktioniert ein Pflegeabo?

Sie buchen ein Paket, das zu Ihrer Anlage passt. Pflegeeinsätze finden im festgelegten Rhythmus statt, jeder Einsatz wird dokumentiert. Sie zahlen einen Festpreis pro Monat oder pro Saison, ohne Stundensatz und ohne Überraschungen.

Können Pakete kombiniert werden?

Ja. Wenn Sie etwa einen Privatgarten haben und gleichzeitig eine Gewerbeimmobilie verwalten, lassen sich die Pakete unabhängig voneinander beauftragen. Verträge bleiben getrennt, Konditionen passen sich der jeweiligen Anlage an.

Wann darf man die Hecke schneiden?

Vom 1. Oktober bis Ende Februar darf der Hauptschnitt durchgeführt werden. Im Zeitraum 1. März bis 30. September sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Jahreszuwachses erlaubt, sofern keine Vögel im Gehölz nisten. Vor jedem Schnitt erfolgt eine Sichtprüfung.

In welcher Form sollte eine Hecke geschnitten werden?

Die Trapezform mit unten breitem und oben schmalem Profil ist optimal. Damit bekommen alle Triebe ausreichend Licht, die untere Hecke bleibt dicht und verkahlt nicht. Bei rein senkrechten Hecken besteht das Risiko, dass die unteren Bereiche absterben.

Warum hat mein Rasen kahle Stellen und Moos?

Drei Hauptursachen: zu sauerer Boden, Verdichtung durch ständiges Belaufen oder zu kurzer Schnitt im Sommer. Die Lösung umfasst Vertikutieren, Düngung nach Bodenanalyse, Aerifizieren bei Verdichtung und korrekte Schnitthöhe. Im Pflegeabo wird das systematisch angegangen.

Wann sollten Obstbäume geschnitten werden?

Der Hauptschnitt findet zwischen Februar und März statt, vor dem Knospenaustrieb. Ein zusätzlicher Sommerschnitt im Juni reguliert das Wachstum und verbessert die Lichtdurchflutung der Krone. Obstbäume sind vom Schnittverbot des § 39 BNatSchG ausgenommen.

Darf ich Bäume im eigenen Garten fällen?

Bäume in Hausgärten sind grundsätzlich vom Schnittverbot ausgenommen und können das ganze Jahr gefällt werden. Aber: In manchen Gemeinden gibt es Baumschutzsatzungen, die das Fällen ab einem bestimmten Stammumfang genehmigungspflichtig machen. Vorher prüfen lohnt sich.

Wie verhindere ich Unkraut im Beet?

Eine Kombination aus regelmäßigem Jäten, Mulchen und dichter Bepflanzung. Wer das Beet schnell zuwachsen lässt mit Bodendeckern und Stauden, gibt dem Unkraut keinen Platz. Chemische Mittel werden grundsätzlich vermieden, weil sie Boden und Insekten schädigen.

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