GARTENSCHNITT Grünpflege35759
Vier Pakete, vier klare Antworten auf vier verschiedene Pflegebedarfe. Ein Eigentümer braucht andere Leistungen als eine Hausverwaltung, ein Facility Manager andere Reportings als eine Stadtverwaltung. Hier finden Sie Ihr Paket.
Drei häufige Herausforderungen, drei klare Antworten
Eigene Gartenpflege ist körperlich anstrengend. Mähen, Heckenschnitt mit Leiter, stundenlanges Bücken im Beet. Über Jahre hinweg führt das zu echten gesundheitlichen Problemen.
Unsere Lösung
Pflegeabos nehmen die körperlich belastenden Arbeiten ab. Sie behalten die Aufgaben, die Ihnen Freude machen. Den Rest übernehmen wir.
Hecken wachsen still. Was im Frühjahr noch passt, ist im Herbst plötzlich zu eng für Lieferanten oder Müllabfuhr. Sichtdreiecke an Einfahrten unterliegen sogar gesetzlichen Vorgaben.
Unsere Lösung
Regelmäßige Pflegeintervalle mit fachgerechtem Schnitt halten Zufahrten und Sichtdreiecke offen. Im Pflegeplan wird dieser Bereich priorisiert behandelt.
Hauseigentümer und Hausverwaltungen sind verpflichtet, Gehwege zu räumen und zu streuen. Wer das auslagert ohne klare Verträge, haftet trotzdem mit. Das Hessische Straßengesetz ist hier eindeutig.
Unsere Lösung
Ein dokumentierter Winterdienst-Vertrag mit Räum- und Streuprotokollen schützt vor Haftung. Einsätze werden mit Datum und Uhrzeit dokumentiert, das ist im Streitfall beweisrelevant.
Aktuelle Aktion
Bei kleineren Stückzahlen oder auch schwer zugänglichen Gärten händisch, bei größeren Stückzahlen oder älteren Pflanzen auch mit Mini-Bagger.
Der Buchsbaumzünsler ist seit einigen Jahren der gefährlichste Schädling für Buchsbäume in Deutschland. Innerhalb weniger Wochen kann ein gesunder Buchsbaum komplett kahl gefressen werden. Was bleibt, ist ein totes Gerippe und ein hoher Pflegeaufwand, der oft jahrelang nichts bringt.
Fachgerechte Entfernung, sichere Entsorgung der Pflanzenteile, Beratung zu pflegeleichten Alternativen wie Ilex crenata, Eibe oder Heckenkirsche. Aktion gültig nur für eine begrenzte Zeit.
Pflegepakete im Überblick
Vier Pakete für vier verschiedene Bedarfe. Jedes Paket enthält alle Leistungen, die für die jeweilige Anforderung typisch sind. Aus einer Quelle, mit einem Vertrag, einem Festpreis, einem Ansprechpartner.
Für Eigentümer & Privatgarten
Ein gepflegter Garten das ganze Jahr, ohne dass Sie Ihre Freizeit dafür opfern. Pflege im festen Turnus, alle Arbeiten von einer Quelle, klare Festpreise statt unkalkulierbarer Stundenrechnung. Vom Frühjahrsschnitt bis zur Herbstlaubentsorgung.
Was im Paket enthalten ist:
Für Hausverwaltungen
Eine Wohnanlage, die ohne Beschwerden durch das Jahr kommt. Mieter, die nicht mehr wegen ungemähter Rasenflächen oder ungestreuter Gehwege im Winter anrufen. Die Gartenpflege Ihrer Wohnanlage läuft mit festem Pflegevertrag und klarer Dokumentation, vom Mehrfamilienhaus bis zur größeren WEG.
Was im Paket enthalten ist:
Für Facility Manager & Gewerbe
Objektpflege für Gewerbeimmobilien und Betriebsgelände, die Ihre ESG-Ziele unterstützt statt sie zu konterkarieren. Komplett emissionsfreie Geräte, dokumentierte Einsätze, nachhaltige Methoden. Was Sie Ihren Eigentümern und Auftraggebern nachweisen können.
Was im Paket enthalten ist:
Für Kommunen & Städte
Grünanlagen als Beitrag zur Lebensqualität der Bürger. Ein Park, in dem Familien sich aufhalten, ein Spielplatz mit gepflegtem Umfeld, eine Allee, die Schatten spendet. Pflege, die diese Räume erhält statt sie verkommen zu lassen.
Was im Paket enthalten ist:
Wir kommen kostenlos und unverbindlich zu Ihnen, schauen uns die Anlage an und erstellen ein klares Festpreis-Angebot. Innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie eine Rückmeldung.
Eine Wohnanlage am Wochenende, ein Krankenhaus zur Sprechzeit, ein Tagungshotel beim Mittagessen. Das sind Orte, an denen ein Benzin-Mäher nicht hingehört. Mit elektrischen Geräten passiert die Pflege im Hintergrund, statt im Vordergrund zu lärmen. Das ist nicht nur ein Komfort für die Anwesenden, sondern eine Frage des Respekts.
Ratgeber & Fachwissen
Damit Sie informierte Entscheidungen treffen können. Praxiswissen aus der Region, klar und ohne Fachjargon erklärt.
Robust und schnittverträglich. Zwei Schnittgänge pro Jahr sind ideal: ein Hauptschnitt Ende Juni nach der ersten Wachstumsphase und ein Pflegeschnitt Ende September. Liguster verträgt schwere Lehmböden gut, ist aber durstig auf trockenen Lagen.
Einmal pro Jahr schneiden, am besten im Juni. Thuja darf nicht in das alte Holz zurückgeschnitten werden, sonst treibt sie nicht mehr aus. Auf nassen Böden im Dilltal anfällig für Pilzbefall, hier ist regelmäßige Kontrolle wichtig.
Klassische Formhecke, zwei Schnitte pro Jahr ab April und im August. Achtung: Der Buchsbaumzünsler hat sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet. Bei jedem Pflegeeinsatz wird auf Befall kontrolliert. Befallene Pflanzen erkennen wir früh und behandeln gezielt.
Sehr schnittverträglich, ein Schnitt im August reicht. Eibe wird Jahrzehnte alt und ist eine der wenigen Heckenpflanzen, die auch radikalen Rückschnitt verzeiht und wieder austreibt.
Erziehungsschnitt im ersten und zweiten Standjahr, danach Erhaltungsschnitt im Februar bis März. Sommerschnitt im Juni für bessere Lichtdurchflutung. Falscher oder fehlender Schnitt führt zu verkahlten Kronen, geringerem Ertrag und höherem Krankheitsrisiko. Der Schnitt ist Handwerk, kein Schema F.
Auf den durchschnittlichen Lahn-Dill-Böden hat Rasen oft mit Verdichtung und Mooswachstum zu kämpfen. Vertikutieren im Frühjahr, Düngung im April und August, korrekte Schnitthöhe von 4 bis 5 cm im Sommer. Im Schatten ist Rasen schwer dauerhaft zu halten, hier sind Bodendecker oft die bessere Lösung.
Funktionieren gut in den milderen, südlichen Teilen des Kreises mit guter Drainage. In den nördlichen Lagen mit hohen Niederschlägen kommen sie meist nicht über zwei bis drei Jahre, hier sind heimische Stauden wie Storchschnabel oder Funkien die robustere Wahl.
Hauptschnitt der Hecken, solange noch zulässig. Obstbaumschnitt im sortenreinen Verfahren. Erster Bodencheck auf Verdichtung und Frostschäden. Kein Mähen, kein Vertikutieren, der Boden ist noch zu nass.
Achtung Schnittverbot ab 1. März. Erst Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Vertikutieren und Düngung des Rasens. Erste Mäheinsätze bei trockener Witterung. Frühlingsbepflanzung in Beete und Kübel.
Hauptmähsaison, ein bis zwei Mähgänge pro Woche je nach Wachstum. Beetpflege intensiv: Beikraut entfernen bevor es Samen bildet. Erster Liguster-Schnitt Ende Juni. Bewässerung bei Trockenheit, vor allem auf den südlichen Lagen.
Mähen weniger intensiv, dafür höher schneiden gegen Trockenstress. Buchsbaum-Schnitt, Buchsbaumzünsler-Kontrolle. Bewässerung wird kritisch. Düngung des Rasens für die Herbstphase. Sommerschnitt der Obstbäume bei Bedarf.
Letzter Pflegeschnitt der Hecken Ende September, dann Schnittverbot vorbei. Hauptlaubzeit beginnt. Letzte Mäheinsätze, Rasen wird höher belassen. Beetpflege für die Winterruhe, Stauden zurückschneiden.
Laubentsorgung als Hauptaufgabe, vor allem auf Gehwegen. Winterdienst startet, Streupflicht laut Hessischem Straßengesetz. Obstbaumschnitt-Saison beginnt. Auf Gartenflächen wenig Aktivität, dafür Zeit für Planung und Vorbereitung der nächsten Saison.
Im Sommer wird der Rasen oft auf 2 bis 3 cm geschnitten. Das öffnet Tür und Tor für Trockenstress, Mooswachstum und kahle Stellen. Korrekt sind 4 bis 5 cm im Sommer, in trockenen Phasen sogar 6 cm.
Wer im April oder Mai noch zur Heckenschere greift, verstößt gegen § 39 BNatSchG. Form- und Pflegeschnitte sind in dieser Zeit eingeschränkt möglich, der echte Hauptschnitt aber nicht. Wer den Hauptschnitt in den Herbst oder spätestens Februar legt, vermeidet das Problem.
Wer Thuja in das alte Holz zurückschneidet, riskiert kahle Stellen, die nicht mehr austreiben. Beim Buchsbaum ist Vorsicht wegen des Buchsbaumzünslers geboten. Beide Pflanzen brauchen behutsamen, kontinuierlichen Schnitt, keine Großaktion alle drei Jahre.
Zu viel Stickstoff im Sommer schwächt den Rasen, fördert Krankheiten und beschleunigt Wachstum auf Kosten der Wurzelbildung. Falsche Dünger im Beet verschieben den pH-Wert und schaden den Stauden. Bodenanalyse vor der Düngung verhindert das.
Wer den Apfelbaum gar nicht schneidet, sieht nach fünf Jahren verkahlte Kronen mit wenig Ertrag. Wer zu radikal schneidet, riskiert Wassertriebe und schwaches Holz. Der richtige Schnitt ist Handwerk und braucht Erfahrung.
Was viele für naturnah halten, schadet dem Rasen. Unter dichten Laubschichten erstickt das Gras, Pilzkrankheiten entwickeln sich, im Frühjahr sind die Schäden sichtbar. Laub gehört auf das Beet als Mulch oder in den Kompost, nicht auf den Rasen.
Der § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz regelt, wann Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze geschnitten werden dürfen. Vom 1. März bis zum 30. September ist es verboten, Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Das Gesetz gilt deutschlandweit, auch im privaten Garten, und unabhängig davon, ob die Hecke auf dem Land oder mitten in der Stadt steht.
Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Jahreszuwachses sind ganzjährig zulässig, ebenso Pflegeschnitte zur Gesunderhaltung von Bäumen. Wenn akute Verkehrssicherungspflichten bestehen, etwa nach einem Sturm, sind Eingriffe ebenfalls erlaubt. Obstbäume sind grundsätzlich vom Schnittverbot ausgenommen, hier ist der Schnitt ganzjährig möglich.
Auch außerhalb der Schonzeit greift der Artenschutz. Vor jedem Schnitt sollte das Gehölz auf Vogelnester kontrolliert werden, denn brütende Vögel und ihre Nester sind ganzjährig geschützt. Wer professionell pflegen lässt, bekommt diese Kontrolle automatisch im Rahmen jedes Einsatzes mit erledigt.
Der ideale Zeitpunkt für den Hauptschnitt liegt zwischen Anfang Oktober und Ende Februar. Wer einen größeren Rückschnitt plant, sollte ihn zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar durchführen. Schnellwachsende Hecken wie Liguster oder Thuja vertragen einen zusätzlichen Pflegeschnitt im Juni.
Die Region ist geologisch geprägt vom Hessischen Synklinorium mit den Untereinheiten Dillmulde, Lahnmulde und Hörre-Zone. Die Böden entstanden überwiegend aus Verwitterungsschichten von Diabas, Schiefer, Grauwacke und Kalkgestein. Im Norden, in den Ausläufern des Rothaargebirges, dominieren saure, oft staunasse Böden. Im Süden, am Rand zum Hintertaunus und zum mittleren Lahntal, sind die Böden milder und besser drainiert.
Die Höhenlagen reichen von etwa 130 Meter im südlichen Lahntal bis über 600 Meter im Rothaargebirge. Dillenburg liegt auf 314 Meter, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 7,7 Grad Celsius. Der Vegetationsbeginn verzögert sich auf den höher gelegenen Lagen um etwa zwei bis drei Wochen, der erste Frost kommt früher. Pflegezyklen müssen sich daran orientieren.
Die Niederschlagsmenge variiert im Lahn-Dill-Kreis erheblich. Im Norden, bei Dietzhölztal-Mandeln, fallen über 1.090 Millimeter pro Jahr. Im südlichen Ehringshausen-Kölschhausen sind es nur etwa 720 Millimeter. Im westlichen Driedorf, am Westerwald, sogar bis 1.230 Millimeter. Diese Differenz hat direkten Einfluss auf die Pflanzenwahl, die Bewässerungsplanung und die Pflegehäufigkeit.
Auf den schweren, oft staunassen Böden der höher gelegenen Lagen sind Buchsbaum, Liguster und Thuja anfälliger für Pilzkrankheiten. In den südlich gelegenen, milderen Lagen gedeihen Lavendel, Rosen und mediterrane Stauden besser. Die richtige Pflanzenauswahl spart langfristig Pflegeaufwand und vermeidet Misserfolge.
Sie wollen lieber direkt sprechen statt schreiben? Wir sind für Sie erreichbar – ob im Büro oder unterwegs. Schnelle, persönliche Antworten zu Ihrer Anlage.
Schnellwachsende Hecken wie Liguster oder Thuja brauchen zwei Schnitte pro Jahr, einer im Juni und einer Ende September. Langsam wachsende Hecken wie Eibe reichen mit einem Schnitt pro Jahr aus. Die exakte Frequenz hängt vom Wachstum, dem Standort und der gewünschten Form ab.
In der Hauptwachstumszeit alle vier bis sieben Tage. Bei sehr feuchten und warmen Bedingungen sogar zweimal pro Woche. Im Sommer bei Trockenheit reicht ein Mähgang pro Woche oder weniger. Im Pflegeabo wird die Frequenz nach Bedarf angepasst.
Sobald die Bodentemperatur etwa 10 Grad Celsius erreicht, in der Regel ab Mitte März. Beim ersten Schnitt nicht zu kurz mähen, nur die Spitzen kürzen. Erst beim zweiten Mähgang kann auf normale Schnitthöhe gegangen werden.
Häufig liegt es an einer verkahlten oder zu dichten Krone. Ein Verjüngungsschnitt durch zertifizierten Fachwart bringt den Baum wieder zum Tragen. Zusätzlich helfen Bodenanalyse und gezielte Düngung. Der beste Zeitpunkt für den Eingriff ist Februar bis März.
Stauden werden im Frühjahr zurückgeschnitten, das alte Laub als Mulch verwendet. Hortensien sind je nach Sorte unterschiedlich: Bauernhortensien werden nur sanft ausgelichtet, Rispenhortensien dürfen stärker zurückgeschnitten werden. Im Pflegeabo wird das nach Pflanzenart differenziert behandelt.
In Mietverträgen kann die Gartenpflege auf den Mieter übertragen werden, allerdings nur einfache Arbeiten wie Rasen mähen oder Laub harken. Hecken schneiden und Baumpflege gehören nicht dazu. In WEG-Gemeinschaften ist der Garten meist Gemeinschaftseigentum und wird gemeinsam beauftragt.
Nach Hessischem Straßengesetz sind Anlieger zur Räum- und Streupflicht verpflichtet. In Mietsverhältnissen kann das per Vertrag auf Mieter übertragen werden, in Wohnanlagen wird es meist an einen Dienstleister vergeben. Ohne dokumentierte Räumprotokolle bleibt der Eigentümer im Schadensfall in der Haftung.
In der Regel ein- bis zweimal pro Jahr, je nach Standort und Baumalter. An stark frequentierten Stellen wie Spielplätzen, Schulhöfen oder Parkplätzen häufiger. Nach Stürmen oder ungewöhnlichen Wetterereignissen erfolgt zusätzlich eine Sichtkontrolle. Alle Einsätze werden dokumentiert.
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