GARTENSCHNITT Grünpflege35756
Vier Pakete, vier klare Antworten auf vier verschiedene Pflegebedarfe. Ein Eigentümer braucht andere Leistungen als eine Hausverwaltung, ein Facility Manager andere Reportings als eine Stadtverwaltung. Hier finden Sie Ihr Paket.
Drei häufige Herausforderungen, drei klare Antworten
Beete brauchen kontinuierliche Pflege. Sechs Wochen ohne Eingriff und Beikraut überwuchert die Stauden. Im Sommer wird das Problem durch hohe Wachstumsraten beschleunigt.
Unsere Lösung
Pflegeabos mit regelmäßigem Turnus halten das Beet in Form. Beikraut wird entfernt bevor es Samen bildet, Stauden werden zurückgeschnitten zur richtigen Zeit, mulchen reduziert den Pflegeaufwand.
Obstbäume ohne fachgerechten Schnitt verkahlen von innen, der Ertrag sinkt. Pilzkrankheiten und Apfelwickler-Befall nehmen zu, wenn die Krone nicht ausgelichtet wird.
Unsere Lösung
Erziehungsschnitt oder Verjüngungsschnitt durch zertifizierten Fachwart bringt den Baum wieder zum Tragen. Der beste Zeitpunkt ist Februar bis März, vor dem Knospenaustrieb.
Unregelmäßige Pflegeintervalle, wechselnde Anbieter, fehlende Dokumentation. Das führt zu wiederkehrenden Beschwerden und macht es Hausverwaltungen schwer, gegenüber Mietern und Eigentümern Position zu beziehen.
Unsere Lösung
Ein fester Pflegevertrag mit dokumentiertem Turnus, einem Ansprechpartner und schriftlichen Leistungsnachweisen löst dieses Problem strukturell. Beschwerden werden seltener und beweisbar bearbeitet.
Aktuelle Aktion
Bei kleineren Stückzahlen oder auch schwer zugänglichen Gärten händisch, bei größeren Stückzahlen oder älteren Pflanzen auch mit Mini-Bagger.
Der Buchsbaumzünsler ist seit einigen Jahren der gefährlichste Schädling für Buchsbäume in Deutschland. Innerhalb weniger Wochen kann ein gesunder Buchsbaum komplett kahl gefressen werden. Was bleibt, ist ein totes Gerippe und ein hoher Pflegeaufwand, der oft jahrelang nichts bringt.
Fachgerechte Entfernung, sichere Entsorgung der Pflanzenteile, Beratung zu pflegeleichten Alternativen wie Ilex crenata, Eibe oder Heckenkirsche. Aktion gültig nur für eine begrenzte Zeit.
Pflegepakete im Überblick
Vier Pakete für vier verschiedene Bedarfe. Jedes Paket enthält alle Leistungen, die für die jeweilige Anforderung typisch sind. Aus einer Quelle, mit einem Vertrag, einem Festpreis, einem Ansprechpartner.
Für Eigentümer & Privatgarten
Ein gepflegter Garten das ganze Jahr, ohne dass Sie Ihre Freizeit dafür opfern. Pflege im festen Turnus, alle Arbeiten von einer Quelle, klare Festpreise statt unkalkulierbarer Stundenrechnung. Vom Frühjahrsschnitt bis zur Herbstlaubentsorgung.
Was im Paket enthalten ist:
Für Hausverwaltungen
Eine Wohnanlage, die ohne Beschwerden durch das Jahr kommt. Mieter, die nicht mehr wegen ungemähter Rasenflächen oder ungestreuter Gehwege im Winter anrufen. Die Gartenpflege Ihrer Wohnanlage läuft mit festem Pflegevertrag und klarer Dokumentation, vom Mehrfamilienhaus bis zur größeren WEG.
Was im Paket enthalten ist:
Für Facility Manager & Gewerbe
Objektpflege für Gewerbeimmobilien und Betriebsgelände, die Ihre ESG-Ziele unterstützt statt sie zu konterkarieren. Komplett emissionsfreie Geräte, dokumentierte Einsätze, nachhaltige Methoden. Was Sie Ihren Eigentümern und Auftraggebern nachweisen können.
Was im Paket enthalten ist:
Für Kommunen & Städte
Grünanlagen als Beitrag zur Lebensqualität der Bürger. Ein Park, in dem Familien sich aufhalten, ein Spielplatz mit gepflegtem Umfeld, eine Allee, die Schatten spendet. Pflege, die diese Räume erhält statt sie verkommen zu lassen.
Was im Paket enthalten ist:
Wir kommen kostenlos und unverbindlich zu Ihnen, schauen uns die Anlage an und erstellen ein klares Festpreis-Angebot. Innerhalb von 24 Stunden bekommen Sie eine Rückmeldung.
Eine Wohnanlage am Wochenende, ein Krankenhaus zur Sprechzeit, ein Tagungshotel beim Mittagessen. Das sind Orte, an denen ein Benzin-Mäher nicht hingehört. Mit elektrischen Geräten passiert die Pflege im Hintergrund, statt im Vordergrund zu lärmen. Das ist nicht nur ein Komfort für die Anwesenden, sondern eine Frage des Respekts.
Ratgeber & Fachwissen
Damit Sie informierte Entscheidungen treffen können. Praxiswissen aus der Region, klar und ohne Fachjargon erklärt.
Robust und schnittverträglich. Zwei Schnittgänge pro Jahr sind ideal: ein Hauptschnitt Ende Juni nach der ersten Wachstumsphase und ein Pflegeschnitt Ende September. Liguster verträgt schwere Lehmböden gut, ist aber durstig auf trockenen Lagen.
Einmal pro Jahr schneiden, am besten im Juni. Thuja darf nicht in das alte Holz zurückgeschnitten werden, sonst treibt sie nicht mehr aus. Auf nassen Böden im Dilltal anfällig für Pilzbefall, hier ist regelmäßige Kontrolle wichtig.
Klassische Formhecke, zwei Schnitte pro Jahr ab April und im August. Achtung: Der Buchsbaumzünsler hat sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet. Bei jedem Pflegeeinsatz wird auf Befall kontrolliert. Befallene Pflanzen erkennen wir früh und behandeln gezielt.
Sehr schnittverträglich, ein Schnitt im August reicht. Eibe wird Jahrzehnte alt und ist eine der wenigen Heckenpflanzen, die auch radikalen Rückschnitt verzeiht und wieder austreibt.
Erziehungsschnitt im ersten und zweiten Standjahr, danach Erhaltungsschnitt im Februar bis März. Sommerschnitt im Juni für bessere Lichtdurchflutung. Falscher oder fehlender Schnitt führt zu verkahlten Kronen, geringerem Ertrag und höherem Krankheitsrisiko. Der Schnitt ist Handwerk, kein Schema F.
Auf den durchschnittlichen Lahn-Dill-Böden hat Rasen oft mit Verdichtung und Mooswachstum zu kämpfen. Vertikutieren im Frühjahr, Düngung im April und August, korrekte Schnitthöhe von 4 bis 5 cm im Sommer. Im Schatten ist Rasen schwer dauerhaft zu halten, hier sind Bodendecker oft die bessere Lösung.
Funktionieren gut in den milderen, südlichen Teilen des Kreises mit guter Drainage. In den nördlichen Lagen mit hohen Niederschlägen kommen sie meist nicht über zwei bis drei Jahre, hier sind heimische Stauden wie Storchschnabel oder Funkien die robustere Wahl.
Hauptschnitt der Hecken, solange noch zulässig. Obstbaumschnitt im sortenreinen Verfahren. Erster Bodencheck auf Verdichtung und Frostschäden. Kein Mähen, kein Vertikutieren, der Boden ist noch zu nass.
Achtung Schnittverbot ab 1. März. Erst Form- und Pflegeschnitte erlaubt. Vertikutieren und Düngung des Rasens. Erste Mäheinsätze bei trockener Witterung. Frühlingsbepflanzung in Beete und Kübel.
Hauptmähsaison, ein bis zwei Mähgänge pro Woche je nach Wachstum. Beetpflege intensiv: Beikraut entfernen bevor es Samen bildet. Erster Liguster-Schnitt Ende Juni. Bewässerung bei Trockenheit, vor allem auf den südlichen Lagen.
Mähen weniger intensiv, dafür höher schneiden gegen Trockenstress. Buchsbaum-Schnitt, Buchsbaumzünsler-Kontrolle. Bewässerung wird kritisch. Düngung des Rasens für die Herbstphase. Sommerschnitt der Obstbäume bei Bedarf.
Letzter Pflegeschnitt der Hecken Ende September, dann Schnittverbot vorbei. Hauptlaubzeit beginnt. Letzte Mäheinsätze, Rasen wird höher belassen. Beetpflege für die Winterruhe, Stauden zurückschneiden.
Laubentsorgung als Hauptaufgabe, vor allem auf Gehwegen. Winterdienst startet, Streupflicht laut Hessischem Straßengesetz. Obstbaumschnitt-Saison beginnt. Auf Gartenflächen wenig Aktivität, dafür Zeit für Planung und Vorbereitung der nächsten Saison.
Im Sommer wird der Rasen oft auf 2 bis 3 cm geschnitten. Das öffnet Tür und Tor für Trockenstress, Mooswachstum und kahle Stellen. Korrekt sind 4 bis 5 cm im Sommer, in trockenen Phasen sogar 6 cm.
Wer im April oder Mai noch zur Heckenschere greift, verstößt gegen § 39 BNatSchG. Form- und Pflegeschnitte sind in dieser Zeit eingeschränkt möglich, der echte Hauptschnitt aber nicht. Wer den Hauptschnitt in den Herbst oder spätestens Februar legt, vermeidet das Problem.
Wer Thuja in das alte Holz zurückschneidet, riskiert kahle Stellen, die nicht mehr austreiben. Beim Buchsbaum ist Vorsicht wegen des Buchsbaumzünslers geboten. Beide Pflanzen brauchen behutsamen, kontinuierlichen Schnitt, keine Großaktion alle drei Jahre.
Zu viel Stickstoff im Sommer schwächt den Rasen, fördert Krankheiten und beschleunigt Wachstum auf Kosten der Wurzelbildung. Falsche Dünger im Beet verschieben den pH-Wert und schaden den Stauden. Bodenanalyse vor der Düngung verhindert das.
Wer den Apfelbaum gar nicht schneidet, sieht nach fünf Jahren verkahlte Kronen mit wenig Ertrag. Wer zu radikal schneidet, riskiert Wassertriebe und schwaches Holz. Der richtige Schnitt ist Handwerk und braucht Erfahrung.
Was viele für naturnah halten, schadet dem Rasen. Unter dichten Laubschichten erstickt das Gras, Pilzkrankheiten entwickeln sich, im Frühjahr sind die Schäden sichtbar. Laub gehört auf das Beet als Mulch oder in den Kompost, nicht auf den Rasen.
Der § 39 Absatz 5 Bundesnaturschutzgesetz regelt, wann Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze geschnitten werden dürfen. Vom 1. März bis zum 30. September ist es verboten, Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen. Das Gesetz gilt deutschlandweit, auch im privaten Garten, und unabhängig davon, ob die Hecke auf dem Land oder mitten in der Stadt steht.
Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Jahreszuwachses sind ganzjährig zulässig, ebenso Pflegeschnitte zur Gesunderhaltung von Bäumen. Wenn akute Verkehrssicherungspflichten bestehen, etwa nach einem Sturm, sind Eingriffe ebenfalls erlaubt. Obstbäume sind grundsätzlich vom Schnittverbot ausgenommen, hier ist der Schnitt ganzjährig möglich.
Auch außerhalb der Schonzeit greift der Artenschutz. Vor jedem Schnitt sollte das Gehölz auf Vogelnester kontrolliert werden, denn brütende Vögel und ihre Nester sind ganzjährig geschützt. Wer professionell pflegen lässt, bekommt diese Kontrolle automatisch im Rahmen jedes Einsatzes mit erledigt.
Der ideale Zeitpunkt für den Hauptschnitt liegt zwischen Anfang Oktober und Ende Februar. Wer einen größeren Rückschnitt plant, sollte ihn zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar durchführen. Schnellwachsende Hecken wie Liguster oder Thuja vertragen einen zusätzlichen Pflegeschnitt im Juni.
Die Region ist geologisch geprägt vom Hessischen Synklinorium mit den Untereinheiten Dillmulde, Lahnmulde und Hörre-Zone. Die Böden entstanden überwiegend aus Verwitterungsschichten von Diabas, Schiefer, Grauwacke und Kalkgestein. Im Norden, in den Ausläufern des Rothaargebirges, dominieren saure, oft staunasse Böden. Im Süden, am Rand zum Hintertaunus und zum mittleren Lahntal, sind die Böden milder und besser drainiert.
Die Höhenlagen reichen von etwa 130 Meter im südlichen Lahntal bis über 600 Meter im Rothaargebirge. Dillenburg liegt auf 314 Meter, mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 7,7 Grad Celsius. Der Vegetationsbeginn verzögert sich auf den höher gelegenen Lagen um etwa zwei bis drei Wochen, der erste Frost kommt früher. Pflegezyklen müssen sich daran orientieren.
Die Niederschlagsmenge variiert im Lahn-Dill-Kreis erheblich. Im Norden, bei Dietzhölztal-Mandeln, fallen über 1.090 Millimeter pro Jahr. Im südlichen Ehringshausen-Kölschhausen sind es nur etwa 720 Millimeter. Im westlichen Driedorf, am Westerwald, sogar bis 1.230 Millimeter. Diese Differenz hat direkten Einfluss auf die Pflanzenwahl, die Bewässerungsplanung und die Pflegehäufigkeit.
Auf den schweren, oft staunassen Böden der höher gelegenen Lagen sind Buchsbaum, Liguster und Thuja anfälliger für Pilzkrankheiten. In den südlich gelegenen, milderen Lagen gedeihen Lavendel, Rosen und mediterrane Stauden besser. Die richtige Pflanzenauswahl spart langfristig Pflegeaufwand und vermeidet Misserfolge.
Sie wollen lieber direkt sprechen statt schreiben? Wir sind für Sie erreichbar – ob im Büro oder unterwegs. Schnelle, persönliche Antworten zu Ihrer Anlage.
Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Ihre Anlage kennt. Keine Hotline, keine wechselnden Mitarbeiter. Wenn etwas zu klären ist, gibt es eine direkte Nummer und einen Namen.
Sie buchen ein Paket, das zu Ihrer Anlage passt. Pflegeeinsätze finden im festgelegten Rhythmus statt, jeder Einsatz wird dokumentiert. Sie zahlen einen Festpreis pro Monat oder pro Saison, ohne Stundensatz und ohne Überraschungen.
Ja. Wenn Sie etwa einen Privatgarten haben und gleichzeitig eine Gewerbeimmobilie verwalten, lassen sich die Pakete unabhängig voneinander beauftragen. Verträge bleiben getrennt, Konditionen passen sich der jeweiligen Anlage an.
Vom 1. Oktober bis Ende Februar darf der Hauptschnitt durchgeführt werden. Im Zeitraum 1. März bis 30. September sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Jahreszuwachses erlaubt, sofern keine Vögel im Gehölz nisten. Vor jedem Schnitt erfolgt eine Sichtprüfung.
Die Trapezform mit unten breitem und oben schmalem Profil ist optimal. Damit bekommen alle Triebe ausreichend Licht, die untere Hecke bleibt dicht und verkahlt nicht. Bei rein senkrechten Hecken besteht das Risiko, dass die unteren Bereiche absterben.
Drei Hauptursachen: zu sauerer Boden, Verdichtung durch ständiges Belaufen oder zu kurzer Schnitt im Sommer. Die Lösung umfasst Vertikutieren, Düngung nach Bodenanalyse, Aerifizieren bei Verdichtung und korrekte Schnitthöhe. Im Pflegeabo wird das systematisch angegangen.
Der Hauptschnitt findet zwischen Februar und März statt, vor dem Knospenaustrieb. Ein zusätzlicher Sommerschnitt im Juni reguliert das Wachstum und verbessert die Lichtdurchflutung der Krone. Obstbäume sind vom Schnittverbot des § 39 BNatSchG ausgenommen.
Bäume in Hausgärten sind grundsätzlich vom Schnittverbot ausgenommen und können das ganze Jahr gefällt werden. Aber: In manchen Gemeinden gibt es Baumschutzsatzungen, die das Fällen ab einem bestimmten Stammumfang genehmigungspflichtig machen. Vorher prüfen lohnt sich.
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